Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau: Das Netzwerk für die Branche

Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen – das ist das Ziel des Arbeitskreises Werkzeug- und Formenbau (AKWZB). Die Mitglieder treffen sich dreimal im Jahr zu Fachvorträgen, Diskussionsrunden und zum Erfahrungsaustausch. 

Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau (AKWZB)


Der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau (AKWZB) ist ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung für Unternehmen und Abteilungen des Werkzeug- und Formenbaus in Deutschland. 

Die Teilnehmer des Arbeitskreises sind Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Führungskräfte aus diesem Bereich. Gegründet wurde der AKWZB 1997 vom IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Das Ziel des Arbeitskreises ist es, Industrie und Wissenschaft zu vernetzen, Wissen zu teilen und Innovationen voranzutreiben. 

AKWZB verjüngt sich zusehends

Gemeinsamer Werkzeugbau- Arbeitskreis von IPH Hannover und VDMA Werkzeugbau traf sich zu einem Workshop bei Stiebel Eltron in Holzminden. Neuer Themenplan orientiert sich stärker an den Interessen der jüngeren Mitglieder.

Beim AKWZB hat die Zukunft schon begonnen: thematisch und personell. Das erste Arbeitskreistreffen unter der Regie der beiden „Neuen" vom IPH Hannover, Yorck Hedicke-Claus und Eugen Seif, fand am 21. März 2019 bei Stiebel Eltron in Holzminden statt. Eugen Seif freute sich über das steigende Interesse jüngerer Unternehmer und Leiter aus dem Werkzeugbau: „Wir sehen jetzt auch bei den jüngeren Entscheidungsträgern den Trend, sich stärker zu vernetzen und gemeinsam Zukunftsthemen zu bearbeiten."

Schwerpunkt des Arbeitskreistreffens bei Stiebel Eltron war ein Workshop zur Aufstellung des Themenplans für die kommenden Veranstaltungen, denn beim AKWZB bestimmen die Teilnehmer den Kurs. Die Themensammlung ergab ein breites Spektrum an Herausforderungen, denen sich die Internehmen in nächster Zukunft stellen müssen. „Auch typische Fragestellungen, die in Nachfolgeprozessen wichtig sind, wurden von den Teilnehmern auf die Agenda des AKWZB gesetzt", informierte Yorck Hedicke-Claus.

Von der Aufstellung des internen Betriebsmittelbaus von Stiebel Eltron waren die Teilnehmer sehr beeindruckt. Bei der Betriebsbesichtigung konnte man sehen, was ein Unternehmen leisten kann, wenn es konsequent auf die Kompetenz des Werkzeugbaus als Befähiger der gesamten Produktion setzt.

Das nächste Arbeitskreistreffen ist für die zweite Jahreshälfte im September geplant. Das Thema des Treffens soll die Digitalisierung im Werkzeugbau sein, beispielsweise durch den Einsatz von KI in Konstruktion und Prozessüberwachung. Ausrichter und Datum des Treffens werden zeitnah auf AKWZB-Homepage bekannt gegeben.

Veranstaltungspartner Alfred Graf Zedtwitz vom VDMA Werkzeugbau lädt hierzu interessierte Unternehmer und Werkzeugbauleiter ein: „Gerne können – insbesondere auch jüngere - Gäste einmalig probehalber am AKWZB teilnehmen. Bitte melden Sie sich dafür bei den Organisatoren."

Zentrum Werkzeugbau in Hannover gestartet

© VDMA Werkzeugbau

Die institutsübergreifende Zusammenarbeit von IFW, IFUM, IW, ifs und IPH für den Werkzeugbau stand im Mittelpunkt der Gründungsveranstaltung. Über 40 Teilnehmer trafen sich im Produktionstechnischen Zentrum (PZH) auf dem neuen Maschinenbau-Campus in Garbsen bei Hannover.

20.02.2019 – „Ziel des Zentrums für Werkzeugbau ist die institutsübergreifende Zusammenarbeit für den Werkzeugbau", sagte Prof. Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Universität Hannover am Mittwoch in Garbsen in seiner Eröffnungsrede. „Wir planen themenspezifische Forschungsarbeitskreise und eine jährliche Fachtagung" so Denkena weiter.

Beteiligt am neuen Zentrum Werkzeugbau sind die hannoverschen Institute für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW), für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM), für Integrierte Produktion Hannover (IPH gGmbH), für Werkstoffkunde (IW) und das Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs) der TU Braunschweig. Mit dem IPH verbindet den VDMA Werkzeugbau eine langjährige gute Partnerschaft beim Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbaubau (AKWZB).

Am Vormittag stellten die beteiligten Institute ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Dabei reichte die Themenvielfalt von der Sensorik im Druckgießwerkzeug (ifs) über die Fabriklayout-Optimierung mit automatischer Zustandserfassung per Drohne (IPH) oder das Schweißen im Tiefziehwerkzeug (IFUM), Digitalisierung (ifw) bis hin zu Stählen, die sich im Produktionsprozess immer wieder selbsthärten (IW).

Nach der Führung durch die Institute am PZH mit Projektstationen und dem gemeinsamen Mittagessen wurde im großen Kreis lebhaft über erste Themenvorschläge der beteiligten Institute diskutiert. Aus den Ergebnissen entwickelt das Zentrum Werkzeugbau nun Projektvorschläge für die themenspezifischen Treffen.

Weitere Informationen über das Zentrum Werkzeugbau und die Veranstaltung finden Sie unter: www.zentrum-werkzeugbau.de

Rückblick: Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Arbeitskreises

20 Jahre Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau: 1997 wurde der AKWZB am IPH gegründet, am 27. September 2017 fand dort die Jubiläumsfeier statt. Auf dem Programm standen Fachvorträge, eine Expertenrunde und eine Führung durch das Technikum der Engel Deutschland GmbH. Ein ausführlicher Bericht ist unter www.form-werkzeug.de zu finden.

Expertenrunde beim AKWZB-Jubiläum: Über „Aktuelle Entwicklungen im Werkzeugbau" sprachen Professor Hans Kurt Tönshoff, Dr. Sven Holsten , Alfred Graf Zedtwitz und Susanne Schröder.

Nächstes Treffen

28.11.2019

Moderne Mitarbeiterführung im Werkzeug- und Formenbau

  • 28.11.2019
  • Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG; Blombacher Bach 3, 42270 Wuppertal

Ansprechpartner

Yorck Hedicke-Claus
M. Sc.

IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Eugen Seif
M. Sc.

IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Graf

Alfred Zedtwitz

VDMA Präzisionswerkzeuge

Mit Unterstützung des